Yunas Katzentagebuch

Kleine Pfoten, große Abenteuer.

🐾 Yuna war hier 3 Monate alt.

Vom Schattenarchiv zum Dragon Mode

Vom Schattenarchiv zum Dragon Mode

Vom Schattenarchiv zum Dragon Mode 🐾

In den letzten Tagen ist einiges passiert.

Ich habe Besitzverhältnisse geklärt.

Historische Orte besucht.

Neue Beobachtungsposten eingerichtet.

Legacy-Hardware außer Betrieb nehmen lassen.

Mein Apportiersystem erweitert.

Und heute musste ich feststellen, dass ich möglicherweise gar keine Katze bin.

Aber der Reihe nach.

Die Personalaufnahme war noch nicht beendet 👕

Am 21. September hatte ich Shania kennengelernt.

Ich hatte sie verfolgt.

Ihr The Foot getestet.

Ihre Sachen untersucht.

Und ihren Koffer persönlich kontrolliert.

Meine Menschen glaubten danach offenbar, die Personalaufnahme sei abgeschlossen.

Natürlich nicht.

Es gab noch offene Punkte.

Zum Beispiel:

Eigentumsverhältnisse.

Shania besaß einen Pullover.

Zumindest behauptete sie das.

Ich sah mir den Pullover an und kam zu einer anderen Bewertung.

Vorher: Shanias Pullover

Prüfung durch Yuna: durchgeführt

Nachher: Yunas Pullover

So einfach kann Verwaltung sein.

The Foot musste ebenfalls noch einmal geprüft werden 🦶

Natürlich besitzt Shania auch ein The Foot.

Das hatte ich bereits beim Erstkontakt festgestellt.

Aber bei wichtigen Komponenten sollte man sich niemals auf einen einzigen Test verlassen.

Also:

erneuter Angriff.

Funktioniert.

Damit ist auch dieser Punkt geklärt.

Shania ist eindeutig kompatibel mit der vorhandenen Yuna-HQ-Infrastruktur.

Dann kam das Smartphone 📱

Shania hatte außerdem ein Smartphone.

Meine Erfahrungen mit technischen Geräten zeigen:

Eine rein optische Kontrolle genügt nicht immer.

Manchmal benötigt man zusätzliche Prüfverfahren.

Zum Beispiel:

Bissprüfung.

Also Smartphone untersucht.

Kurz getestet.

Meine Menschen griffen ein.

Damit konnte auch dieser Test beendet werden.

Gerät vorhanden: ja

Bissprüfung begonnen: ja

Personalreaktion: unmittelbar

Weitere Prüfung: untersagt

Manchmal behindern Menschen technische Qualitätssicherung wirklich unnötig.

Danach zog ich mich erst einmal zurück.

Castle in the Sky.

Personalaufnahme vorläufig abgeschlossen.

Besuch an den Orten meiner Kindheit 🕰️

Einige Zeit später geschah etwas Besonderes.

Ich besuchte:

das Schattenarchiv.

Dort war ich früher häufig.

Damals, als Castle in the Sky noch nicht mein Hauptquartier war.

Damals, als ich noch klein war.

…

Also:

Anfang September.

Ich saß dort und erinnerte mich.

Ach ja.

Die gute alte Zeit.

Vor ungefähr zweieinhalb Wochen.

Shania fand das offenbar lustig.

Sie stellte fest, dass meine Menschen eine interessante Doppelmoral besitzen.

Wenn ihre Kinder sagen:

„Damals, als ich klein war …“

wird gelegentlich über das Alter gelacht.

Wenn eine drei Monate alte Katze einen Platz besucht, an dem sie vor wenigen Wochen häufig gelegen hat, heißt es plötzlich:

„Schau mal! Das Schattenarchiv! Da war sie früher immer!“

Menschen sind merkwürdig.

Meine historische Wirkungsstätte

Ich möchte allerdings festhalten:

Für eine Katze sind einige Wochen durchaus eine lange Zeit.

Damals wog ich deutlich weniger.

Castle in the Sky war noch nicht bezogen.

Meine Gegnerdatenbank war wesentlich kleiner.

The Tail hatte noch keine dokumentierten Evolutionsstufen.

The Mirror war unbekannt.

The Foot galt noch als einzelne Entität.

Es waren einfachere Zeiten.

Nach meinem nostalgischen Besuch kehrte ich trotzdem wieder zurück in die Gegenwart.

Castle in the Sky.

Geschichte ist wichtig.

Aber ein modernes HQ ist auch nicht schlecht.

Shanias Eigentumsfrage blieb ungeklärt 💎

Inzwischen hatte ich außerdem festgestellt, dass Shania noch viel mehr interessante Dinge besitzt.

Schmuck.

Schlüssel.

Ketten.

Und andere kleine Gegenstände.

Meine Vorgehensweise blieb dabei konsequent:

interessant

↓

untersuchen

↓

Pfote dran

↓

Eigentumsfrage neu bewerten

Besonders interessant war ein Joshi-Anhänger an ihrem Smartphone.

Klein.

Beweglich.

Hängt herum.

Mit anderen Worten:

praktisch dafür konstruiert, von einer Katze untersucht zu werden.

Warum Menschen solche Dinge an ihren Sachen befestigen und anschließend überrascht sind, wenn eine Katze sie interessant findet, bleibt ungeklärt.

Dann kam der Panda 🐼

Shania hatte allerdings noch etwas dabei beziehungsweise in ihrem Zimmer.

Einen Kuschelpanda.

Und bei dem war die Situation sofort anders.

Kein Angriff.

Keine klassische Besitzprüfung.

Kein:

DRAUF!

Stattdessen:

Pfoten drauf.

Abwechselnd drücken.

Links.

Rechts.

Links.

Rechts.

Milchtritt.

Und dann begann ich auch noch, daran zu nuckeln.

Damit war klar:

Dieser Panda gehört in eine völlig andere Kategorie.

Panda adoptiert ❤️

Der Panda wurde nicht als Gegner klassifiziert.

Auch nicht als normales Spielzeug.

Sein Status lautet:

Kuschelfaktor: bestätigt

Bedrohung: keine

Milchtritt: aktiviert

Nuckelmodus: aktiviert

Status: emotional adoptiert

Manche Dinge muss man eben nicht bekämpfen.

Manche muss man einfach liebhaben.

Das sollte allerdings nicht zu falschen Hoffnungen bei The Tail führen.

Neue Infrastruktur im alten Zimmer 🗺️

Shanias altes Zimmer bot außerdem neue Möglichkeiten.

Zum Beispiel einen Schrank.

Hoch.

Übersichtlich.

Interessant.

Natürlich musste ich hinauf.

Von dort lässt sich der Raum ausgezeichnet beobachten.

Als Ersatz für Castle in the Sky reicht der Schrank allerdings nicht.

Castle besitzt einen entscheidenden Vorteil:

Von dort habe ich einen großen Teil der Wohnung im Blick.

Der Schrank überwacht hauptsächlich einen einzelnen Bereich.

Damit ist die Infrastruktur des Yuna HQ inzwischen ziemlich gut dokumentiert.

Castle in the Sky

Zentrale Überwachungsstelle.

NOC.

Und natürlich:

NAC – Network Access Cat.


Schattenarchiv

Historischer Rückzugs- und Beobachtungsposten.

Legacy-Standort mit hohem emotionalem Wert.


Kartonbunker

Bodennahe Verteidigungsstellung.

Schneller Zugriff.

Gute Tarnung.


Schrank

Lokaler Edge-Monitoring-Point.

Begrenzte Reichweite, aber gute Übersicht über das unmittelbar angeschlossene Teilnetz.

Ich würde sagen:

solide verteilte Infrastruktur.

Dann entdeckte ich Legacy-Hardware 💡

In Shanias altem Zimmer gab es außerdem eine alte Lichterkette.

Alt.

Kabel.

Elektrik.

Damit fiel sie automatisch in meinen Zuständigkeitsbereich.

Ich wollte gerade meine bewährte Prüfmethode anwenden.

Bissprüfung.

Shania reagierte erstaunlich schnell.

Die Lichterkette wurde abgenommen.

Nun könnte man behaupten, meine technische Prüfung sei dadurch verhindert worden.

Ich sehe das anders.

Legacy-System entdeckt

↓

potenzielles Sicherheitsproblem erkannt

↓

Personal alarmiert

↓

Hardware demontiert

↓

Gefahr beseitigt

↓

Ticket geschlossen

Ich musste nicht einmal hineinbeißen.

Das nenne ich effiziente IT-Sicherheit.

Mein Apportiersystem bekommt ein Upgrade 🥤

Auch in einem anderen Bereich gab es Fortschritte.

Bisher hatte ich verschiedene Dinge apportiert.

Papierball?

Natürlich.

Stöckchen?

Selbstverständlich.

Aber warum sollte ein modernes System nur eine begrenzte Anzahl von Materialien unterstützen?

Also erweiterte ich die Kompatibilität.

Neues Testobjekt:

Metallstrohhalm.

Aufnehmen.

Transportieren.

Zum Menschen bringen.

Funktioniert.

Damit unterstützt das Yuna-Apportiersystem inzwischen mehrere Werkstoffklassen.

Papier: unterstützt

Holz: unterstützt

Metall: unterstützt

Ich würde sagen:

Version 2.0 erfolgreich deployed.

Die Spielzeugmäuse meiner Menschen beobachten diese Entwicklung vermutlich mit Sorge.

Und dann kam der 25. September 🥞

Heute bekam ich etwas Neues.

Ein kleines Stück Eierpfannkuchen.

Ungefähr 2,5 × 2,5 Zentimeter.

Das wurde selbstverständlich gegessen.

Kleine Portion.

Interessant.

Akzeptiert.

Danach begegnete ich:

The Mirror.

Die fremde schwarze Katze im Spiegel.

Mein bislang zuverlässigster Nachahmer.

Ich wusste inzwischen, was zu tun war.

Körperhaltung anpassen.

Gegner beobachten.

Und dann:

The Brush aktivieren.

Nur diesmal geschah etwas Neues.

Moment – was passiert mit meinem Rücken? 🐉

Normalerweise bedeutet The Brush:

Schwanzvolumen auf Maximum.

Heute nicht.

Heute stellte sich zusätzlich das Fell auf meinem Rücken auf.

Nicht ein bisschen.

Sondern deutlich.

Schwarze Katze.

Großer schwarzer Schwanz.

Aufgestelltes Rückenfell.

Meine Menschen sahen mich an.

Und offenbar dachten mehrere von ihnen dasselbe:

Ohnezahn.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ohnezahn ein Drache ist.

Kein schlechter Vergleich.

THE BRUSH – DRAGON MODE

Damit muss meine eigene Systemdokumentation erneut aktualisiert werden.

Bisher:

The Tail – Phase I: Standard

The Tail – Phase II: The Brush

The Tail – Phase III: Replication

Und jetzt:

THE BRUSH – DRAGON MODE

Schwanz:

MAXIMUM FLUFF

Rücken:

MAXIMUM FLUFF

Gesamterscheinung:

DRAGON

Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, ob wir es hier noch mit normaler Katzenentwicklung zu tun haben.

Vielleicht bin ich ein Digimon.

Meine Menschen sollten vorsichtshalber prüfen, ob irgendwo ein Evolutionsbalken angezeigt wird.

Natürlich kann The Mirror das auch 🪞

Es gab allerdings ein Problem.

Ich sah in den Spiegel.

Und dort stand:

ebenfalls ein schwarzer Drache.

Natürlich.

The Mirror hatte Dragon Mode ohne jede Verzögerung kopiert.

Das ist langsam wirklich unfair.

Ich entdecke eine komplett neue Evolutionsstufe und dieser Gegner benötigt nicht einmal ein Update.

Keinen Download.

Keinen Neustart.

Nichts.

Einfach:

Copy & Paste.

Ich werde weiterforschen.

Und was ist mit dem Eierpfannkuchen?

Meine Menschen könnten jetzt auf die Idee kommen, zwei Ereignisse miteinander zu verbinden.

Zuerst:

Eierpfannkuchen.

Kurz danach:

Dragon Mode.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen:

Korrelation ist keine Kausalität.

Das haben wir bereits bei der Sache mit dem Tischverbot und dem WLAN gelernt.

Es gibt derzeit keinerlei Beweis dafür, dass Eierpfannkuchen bei schwarzen Katzen eine Drachen-Evolution auslösen.

…

Andererseits haben wir es bisher auch nur einmal getestet.

Weitere Forschung könnte erforderlich sein.

Systemstatus

Damit halte ich für die vergangenen Tage fest:

Shania: erfolgreich aufgenommen
Pullover: Besitzverhältnisse neu bewertet
Shanias The Foot: erneut geprüft
Smartphone: Bissprüfung begonnen
Schattenarchiv: nostalgisch besucht
Alter der guten alten Zeit: ungefähr zweieinhalb Wochen
Schmuck und Schlüssel: untersucht
Joshi-Anhänger: hochinteressant
Kuschelpanda: emotional adoptiert
Schrank: als Edge-Monitoring-Point eingerichtet
Legacy-Lichterkette: erfolgreich demontieren lassen
Apportieren mit Papier: unterstützt
Apportieren mit Holz: unterstützt
Apportieren mit Metall: jetzt ebenfalls unterstützt
Eierpfannkuchen: kleine Probe akzeptiert
The Brush: weiterentwickelt
Rückenfell: beteiligt
Dragon Mode: freigeschaltet
The Mirror: kopiert natürlich alles
Spezies Yuna: derzeit wieder Gegenstand der Untersuchung

Vor einem Monat war ich noch nicht einmal hier.

Jetzt besitze ich ein verteiltes Überwachungssystem, mehrere strategische Stellungen, einen adoptierten Panda, ein Multi-Material-Apportiersystem und offenbar eine Drachenform.

Ich würde sagen:

Die Integration ins Yuna HQ ist erfolgreich verlaufen.

Und falls morgen plötzlich Flügel wachsen:

Bitte nicht erschrecken.

Wir dokumentieren das dann einfach als nächstes Update.

🐾 Yuna

Hauskatze, Network Access Cat, Multi-Material-Apportiersystem und möglicherweise schwarzer Drache

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