Nachtrag zur Nacht: Alexa, ich übernehme 🐾
Eine Kleinigkeit von letzter Nacht hätte ich beinahe vergessen.
Neben der gründlichen Untersuchung von Bettdecken, Menschenfüßen und der Frage, wie gut man über schlafende Zweibeiner springen kann, gab es nämlich noch einen technischen Zwischenfall.
Da steht bei meinen Menschen dieses merkwürdige Ding.
Sie nennen es Alexa.
Normalerweise steht es einfach nur herum und wartet darauf, dass jemand mit ihm redet.
Schon etwas seltsam.
Aber gut.
Menschen eben.
Da blinkt etwas!
Irgendwann in der Nacht bemerkte ich, dass dieses Ding plötzlich vor sich hinblinkte.
Natürlich war sofort klar:
Hier stimmt etwas nicht.
Also musste ich nachsehen.
Was genau ich vorher mit Alexa gemacht habe?
Nun …
Darüber möchte ich mich ohne meinen Anwalt nicht äußern.
Jedenfalls blinkte sie.
Ich beobachtete die Sache eine Weile und entschied schließlich, mich direkt daneben zu legen.
Manchmal braucht Technik einfach jemanden, der Ruhe ausstrahlt.
Und tatsächlich:
Alexa hörte auf zu blinken.
Problem gelöst.
Erste Erfahrungen im technischen Support
Meine Menschen beschäftigen sich ziemlich viel mit Computern, Servern und anderem technischen Zeug.
Offenbar habe ich mir davon bereits etwas abgeschaut.
Meine Vorgehensweise war schließlich absolut professionell:
- Störung feststellen.
- Gerät beobachten.
- Mich danebenlegen.
- Warten.
- Störung verschwunden.
Kein Neustart.
Keine Konsole.
Keine Logdateien.
Nicht einmal sudo war nötig.
Ich würde sagen, für meinen zweiten Arbeitstag als Hauskatze ist das eine ziemlich ordentliche Leistung.
Vielleicht sollte ich morgen einmal nachsehen, was hier sonst noch blinkt.
🐾 Yuna
Junior Administratorin für Haustechnik und nächtliche Störungen